Oberliga M-V – Weibliche Jugend B
SV Eintracht Rostock – Mecklenburger SV 29:40 (13:18)
Am 3. Oktober 2026 empfing unsere weibliche B-Jugend den Mecklenburger SV in der Sporthalle Kopenhagener Straße. Nach der Auswärtsniederlage in Bützow wollten unsere Mädels wieder an die guten Leistungen des Saisonauftakts anknüpfen. Trotz einer deutlichen Steigerung im Angriffsspiel mussten wir uns am Ende mit 29:40 geschlagen geben.
Die Partie begann schwierig. Zwar erspielten wir uns bereits in den ersten Minuten gute Möglichkeiten, doch besonders von der Siebenmeterlinie fehlte uns diesmal die nötige Sicherheit. Gleich mehrere Strafwürfe blieben ungenutzt, während die Gäste ihre Möglichkeiten konsequent verwerteten.
So gerieten wir früh mit 3:6 und später mit 4:8 in Rückstand. Trotz einer Auszeit gelang es zunächst nicht, den Abstand entscheidend zu verkürzen. Der Mecklenburger SV fand immer wieder Lösungen im Angriff und nutzte vor allem die Lücken in unserer Abwehr konsequent aus.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zeigte sich jedoch eine deutliche Verbesserung unseres Angriffsspiels im Vergleich zur vergangenen Partie. Die Chancenverwertung aus dem laufenden Spiel heraus war diesmal wesentlich besser. Mit mehr Bewegung, guten Laufwegen und einem druckvolleren Angriff gelang es uns immer wieder, klare Torchancen herauszuspielen und erfolgreich abzuschließen.
Das größere Problem lag diesmal eindeutig in unserer Abwehrarbeit. Zu häufig fehlte die nötige Abstimmung, und es gelang uns nicht, die gegnerischen Angriffe frühzeitig zu unterbinden. Besonders die beiden treffsicheren Rückraumspielerinnen der Gäste bekamen wir nur selten unter Kontrolle.
Mit einem 13:18 Rückstand ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel wollten wir noch einmal angreifen und den Rückstand verkürzen. Zwei sicher verwandelte Siebenmeter brachten uns zunächst auf 16:21 heran. Doch die Gäste antworteten schnell und bauten ihren Vorsprung erneut aus. Besonders zwischen der 32. und 35. Minute gelang es uns nicht, die Angriffe des Mecklenburger SV ausreichend zu unterbinden. Aus einem 17:23 wurde innerhalb weniger Minuten ein 17:27.
Auch im weiteren Verlauf blieb unsere Abwehr das größte Problem. Immer wieder gelang es den Gästen, Lücken zu finden und zu einfachen Abschlüssen zu kommen. 40 Gegentore sind am Ende deutlich zu viel, um ein solches Spiel erfolgreich gestalten zu können.
Hinzu kam die schwache Ausbeute von der Siebenmeterlinie. Von insgesamt elf Strafwürfen konnten wir lediglich vier verwandeln. Sieben vergebene Siebenmeter sind in einem solchen Spiel natürlich besonders ärgerlich. Gerade in den Phasen, in denen wir die Möglichkeit hatten, den Rückstand zu verkürzen, fehlten uns dadurch wichtige Treffer.
Positiv war dagegen die Entwicklung unseres Angriffsspiels. Anders als in der vergangenen Partie gegen Bützow konnten wir unsere Chancen aus dem laufenden Spiel diesmal deutlich besser nutzen. Immer wieder gelangen uns gute Kombinationen und erfolgreiche Abschlüsse. Die insgesamt 29 erzielten Tore zeigen, dass wir offensiv durchaus in der Lage sind, auch gegen spielstarke Mannschaften unsere Möglichkeiten zu nutzen.
Trotz des deutlichen Rückstands gab sich unsere Mannschaft nicht auf. Bis zum Schluss wurde weitergekämpft und versucht, die eigenen Spielzüge umzusetzen. Allerdings gelang es uns nicht mehr, den Abstand entscheidend zu verkürzen.
Am Ende mussten wir uns mit 29:40 geschlagen geben.
Aus dieser Partie nehmen wir zwei wesentliche Erkenntnisse mit: Unsere Chancenverwertung aus dem Spiel heraus hat sich deutlich verbessert. Gleichzeitig müssen wir dringend an unserer Abwehrarbeit und der Sicherheit bei den Siebenmetern arbeiten.
Gerade gegen spielstarke Gegner müssen wir in der Defensive geschlossener auftreten, besser miteinander kommunizieren und konsequenter verschieben. Denn auch wenn wir im Angriff 29 Tore erzielen, wird es mit 40 Gegentoren schwer, ein Spiel für uns zu entscheiden.
Die Saison ist noch jung und unsere Mannschaft befindet sich weiterhin in der Entwicklung. Jetzt gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, die Fehler gemeinsam aufzuarbeiten und in den kommenden Trainingseinheiten gezielt an unseren Schwachstellen zu arbeiten.
Es spielten: Samira im Tor, Leni, Julina (3), Lena (5), Greta (8/3), Anni, Johanna S. (6), Freya, Julia (3/1), Silvia (2), Käthe (2).
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