Am Samstag stand in der Sporthalle Kopenhagener Straße das vereinsinterne Duell der beiden Eintracht-Mannschaften auf dem Spielplan. Für die zweite Mannschaft, die mit dem jüngeren Jahrgang antritt, war es eine schwierige Aufgabe gegen die erste Vertretung. Am Ende stand zwar eine deutliche Niederlage, doch gerade aus solchen Spielen kann die Mannschaft wichtige Erfahrungen mitnehmen.
Die Zweite hatte sich für das Derby einiges vorgenommen. Der Schwerpunkt sollte auf einer kompakten und konsequenten Abwehr liegen. Der Start verlief allerdings zunächst nervös. Einige unnötige Ballverluste machten es der ersten Mannschaft leicht, schnell mit 3:0 in Führung zu gehen. Danach fand die Defensive der Zweiten besser ins Spiel und ließ aus dem gebundenen Angriff nur wenig zu.
Das größte Problem lag an diesem Tag jedoch im eigenen Abschluss. Beim Stand von 5:2 ließ die Zweite mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Insgesamt fehlte im ersten Durchgang zu oft die letzte Konsequenz vor dem Tor. Die erste Mannschaft machte es auf der Gegenseite besser und nutzte ihre Chancen deutlich effektiver. So ging es mit einem 12:3 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Erste druckvoll und baute ihren Vorsprung weiter aus. Bei der Zweiten machten sich mit zunehmender Spielzeit die Kräfte bemerkbar. Dadurch entstanden in der Abwehr größere Lücken, die der Gegner konsequent nutzte. Trotzdem gab sich die jüngere Mannschaft nicht auf und kam immer wieder zu gut herausgespielten Angriffen. Auch wenn nicht jede Möglichkeit mit einem Tor belohnt wurde, waren diese Phasen wichtig für die weitere Entwicklung des Teams.
Am Ende stand ein 30:9 auf der Anzeigetafel. Das Ergebnis fiel deutlich aus, wobei die Zweite über weite Strecken durchaus kämpferisch dagegenhielt. Vor allem die stabile Abwehr in Teilen der ersten Halbzeit und die herausgespielten Chancen zeigen, worauf sich aufbauen lässt. Der nächste Schritt wird sein, diese Ansätze über längere Phasen aufrechtzuerhalten und vor dem Tor konsequenter zu werden. Es spielten – SV Eintracht Rostock II: Amelie Birnbaum (1), Lina Schols, Hanna Jagoda Korpal (2), Dilzos Hasan (1), Samia Mohamed, Stella Morawietz, Zoey Oesau (2), Mira Joleen Tanner (3), Hannah Peters.
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