Am Samstag ging es für die Eintracht-Mädels in der heimischen Sporthalle Kopenhagener Straße gegen den Laager Sportverein 03. Die ersten Minuten liefen dabei noch nicht ganz so, wie man es sich vorgenommen hatte. Gute Chancen wurden liegen gelassen, bevor die Eintracht nach und nach besser ins Spiel fand und sich nach zehn Minuten mit einer 7:0-Führung belohnte.
Vor allem in der Abwehr wurde von Beginn an ordentlich gearbeitet. Laage kam nur selten zu guten Möglichkeiten und die Eintracht konnte immer wieder Bälle gewinnen und daraus einfache Tore erzielen. Mit zunehmender Spieldauer wurde auch das Zusammenspiel im Angriff besser. Der Ball lief gut und immer wieder wurden die Mitspielerinnen mit einbezogen. So wurde der Vorsprung weiter ausgebaut und beim 13:1 ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Pause erwischten die Gäste die Eintracht allerdings zunächst etwas auf dem kalten Fuß und konnten innerhalb kurzer Zeit zwei Treffer erzielen. Danach fingen sich die Mädels wieder und fanden zurück in ihren Rhythmus. Im Angriff wurde weiterhin konsequent gespielt und der Vorsprung Stück für Stück größer.
Ganz fehlerfrei war die zweite Halbzeit allerdings nicht. Durch die deutliche Führung ließ die Konzentration im Verlauf des Spiels etwas nach. In der Abwehr gab es zwischenzeitlich Phasen, in denen zu wenig Bewegung drin war und zu statisch verteidigt wurde. Gegen einen stärker werdenden Gegner müsste man solche Phasen sicherlich konsequenter vermeiden. In diesem Spiel konnte Laage daraus jedoch nur wenige Chancen machen.
Ansonsten zeigten die Eintracht Mädels eine gute Teamleistung. Gerade das Zusammenspiel wirkte im Vergleich zum ersten Saisonspiel verbessert und auch im Angriff wurden die Möglichkeiten immer konsequenter genutzt. Laage hatte zunehmend Schwierigkeiten, die Eintracht-Angriffe zu verteidigen, wodurch weitere einfache Ballgewinne und Tore entstanden.
In der Schlussphase blieb die Eintracht dann weiter dran und baute den Vorsprung bis zum Abpfiff auf 33:4 aus.
Ein deutlicher Heimsieg, bei dem es neben vielen guten Ansätzen auch einige Punkte gab, an denen weitergearbeitet werden kann. Nach dem gelungenen Saisonstart heißt es nun, im Training weiter Gas zu geben und die Entwicklung aus den ersten Spielen fortzusetzen.
Es spielten: Johanna Königsmann, Zoe Amalia Biallas (3), Tessa Jolien Libke (6), Mia Schneider (1), Emilia Kiesel (7, 1/1 7m), Lilly Parlow (3), Ghina Al Ali Algamaz, Lotta Tam (7), Maja Vanessa Schönbeck (6)
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