Rostocker Handball Club – SV Eintracht Rostock II 41:5 (23:4)
Am vergangenen Wochenende wartete auf unsere weibliche E Jugend eine besonders schwere Aufgabe. In der Fiete Reder Sporthalle trafen unsere Eintracht Mädchen auf den Rostocker Handball Club. Dabei standen sich zwei Mannschaften gegenüber, bei denen vor allem der Alters und Entwicklungsunterschied deutlich zu spüren war. Am Ende mussten wir uns mit 5:41 (4:23) geschlagen geben.
Von Beginn an zeigte sich, dass wir an diesem Tag gegen einen deutlich stärkeren Gegner spielten. Unsere Mannschaft gehört zum absolut jüngsten Jahrgang in dieser Saison und entsprechend schwer war es für unsere Mädchen, gegen die älteren und körperlich weiter entwickelten Spielerinnen des RHC zu bestehen.
Trotzdem versuchten unsere Eintracht Mädchen mutig dagegenzuhalten. Auch wenn der RHC schnell davonzog, ließen unsere Spielerinnen die Köpfe nicht hängen. Immer wieder wurde versucht, den Ball nach vorne zu bringen und eigene Torchancen herauszuspielen. Bereits in den ersten Minuten gelangen uns einige Treffer, danach machte es uns die starke Mannschaft des RHC zunehmend schwerer. Zur Halbzeit stand es 23:4.
Auch nach der Pause änderten sich die Kräfteverhältnisse nicht. An diesem Tag mussten wir anerkennen, dass wir gegen diesen Gegner als sehr junger Jahrgang kaum Mittel fanden. Trotzdem kämpften die Mädchen bis zur letzten Minute weiter. Gerade das war für uns an diesem Spieltag besonders wichtig.
Selbst in der Schlussphase, als das Spiel längst entschieden war, versuchten unsere Mädchen weiterhin, sich Möglichkeiten zu erspielen. Dass daraus nicht mehr Tore entstanden, ändert nichts an der Einstellung, mit der die Mannschaft bis zum Abpfiff auf der Platte stand.
Das deutliche Ergebnis ist deshalb für uns kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Für unseren jungen Kader geht es in dieser Saison vor allem um die sportliche Entwicklung und darum, Erfahrungen zu sammeln. Spiele gegen ältere und bereits weiter entwickelte Mannschaften gehören dazu und zeigen uns, woran wir gemeinsam weiterarbeiten müssen.
Wir waren an diesem Tag sportlich klar unterlegen, aber unsere Mädchen haben bis zum Schluss gekämpft und nicht aufgegeben. Genau diese Einstellung wollen wir mit in die nächsten Spiele nehmen.
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